Clubs und Vereine bei YURDOOR



Details

P.K.C.

P.K.C. ist eine brachiale Verkörperung von EBM und Dark Electro aud dem Land Brandenburg. Ihr stampfender Sound wird durch die einprägsamenen Melodien und z.T. düsteren Texten unterstrichen. Sie haben kürzlich ihr 4. Album ( Stahlschlacht) Produziert und waren auf verschiedenen Sampler und Compilations dabei.

www.myspace.com/pkcmusic

www.pkc-music.de

 
gegründet:

2009-07-01 19:00:30

Pleasant Fiction

Synthpop im RetroStyle ;o)

Wir hoffen, ihr erliegt unserem Charme!!!

www.myspace.com/pleasantfiction

 
gegründet:

2009-05-01 12:10:18

Dadalus Uggla

Dadalus Uggla wird vor langer Zeit als Sohn einer deutschen Opernsängerin und eines lugondischen Bauern in einer Tiefebene des Landes Lugonda irgendwo zwischen Palagonien und Strombolau geboren. Kaum jemand kennt sein Wahres Ich, sein Antlitz, seine Gestalt, sein Alter und seine wirkliche Identität, aber man hat erfahren, dass er in seinen verschiedenen früheren Leben in großen Orchestern und Ensembles dieser Welt in London, Spandalou, Oslo, Seol, Rapida, New York oder Kojkon und mit berühmten Künstlern, wie zum Beispiel Gil Evans, Dorian Grey, Miles Davis oder Till Eulenspiegel als Musiker gewirkt haben soll. Dadalus Uggla ist schon einige Male gestorben und immer wieder als ein völlig neuer Mensch erwacht. Das Elend der Zeit hat ihn als bekannten Künstler aus europäischen Konzertsälen direkt als Bettler auf die Straßen von Nordafrika geworfen, er hat in portugiesischen Obstplantagen gearbeitet und war als Engel über New York tätig. Seine Identitäten mäandern zwischen realem Traum und komponierter Realität. Sein künstlerischer Output bewegt sich somit zwischen klassischer Musik, improvisiertem Jazz, Comedy, Trash, noch nie gehörten Geräuschkulissen, experimenteller Elektronik sowie fantastischen Bildern aus den Fantasiewelten seines philosphischen Universums und dem gesprochenen Wort in englisch, deutsch, französisch und seiner Heimatsprache lugondisch. Dadalus Uggla residiert in seinem Elfenbeinturm hochüber den Dächern einer großen Hansestadt und treibt sich als Avatar unter vielen unterschiedlichen Identitäten in den europäischen Medienwelten herum. Nebenbei ist er die treibende Kraft hinter dem Electronik-Projekt Opera Electrique. Dadalus Uggla produziert u.a. Die Rockstars und betätigt sich als Klangphilosoph, Gedankenforscher und Audio & Visual-Animateur. Dadalus Uggla spielt mit den Medien. Er dokumentiert, seziert und collagiert sie. Nicht nur innerhalb eines Mediums, sondern auch zwischen ihnen. Seine Texte gleiten mühelos in einem Satz von der Komödie zur Tragödie. Aberwitzige Situationen, ernsthafte Dokumentationen und frei erfundene Dichtung verschmelzen zu einem völlig eigenen Gedankenkosmos. In seinem aktuellen Webmusical und Live-Programm "Mutterland" schlüpft Dadalus in viele verschiedene Identitäten und improvisiert mit Klängen, Texten, Videos und Bildern. Das Ergebnis ist niemals berechenbar, keine Show reproduzierbar. Recomposing Pop Art eben.  
gegründet:

2008-12-03 17:30:30

Electric Nation

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewProfile&friendID=83913092

 

Electric Nation ist nicht "nur" eine Band sondern eine Vereinigung von Musikern weltweit, ein offenes Bandproject sozusagen...

Es gab bereits auch schon ein Festival unter dem Namen "Electric Nation" im Jahr 2004, welches in Stuttgart und Heidelberg stattfand!

Teilnehmende Bands waren B! Machine aus den USA, Equatronic aus dem Saarland und die Dynamic Masters aus Paderborn.

 
gegründet:

2008-12-03 14:44:31

Martino

A capella, Deutscher Pop, instrumental, Laien Rap

 
gegründet:

2008-11-15 19:46:16

Club der toten Dichter

REINHARDT REPKEs CLUB DER TOTEN DICHTER Im Jahr 2005 gründet Reinhardt Repke den Club der toten Dichter. Mit Repkes Neuvertonungen von Gedichten Heinrich Heines, geht der Club im Februar 2006 auf Tournee. Das Programm trägt den Titel "Das Buch der Lieder", wie die im gleichen Jahr veröffentlichte CD. Von Anfang an als offenes Projekt angelegt, setzte sich die erste Besetzung aus dem Sänger Dirk Zöllner, dem Keyboarder André Gensicke, Matze Mantzke am Schlagzeug und Reinhardt Repke, Akustikgitarre, zusammen. Am Ende sind über 60 Konzerte in ganz Deutschland gespielt. Mehr Infos... Nun widmet sich der Club Wilhelm Busch. Reinhardt Repke entdeckte Busch im November 2006 völlig neu für sich. Hinter seinen Kindheitserinnerungen erschloss sich ihm ein vielschichtiger, feinsinniger Beobachter. Neben Max&Moritz und Fromme Helene entstanden so auch Vertonungen unbekannterer Gedichte wie "Sehnsucht" (Bös macht bang), "Zweifach sind die Phantasien", "Der Maulwurf"... Entstanden sind gut zwei Dutzend Kompositionen, die Repke seinem "Wunschsänger" Norbert Leisegang von der Gruppe KEIMZEIT vorstellte. Leisegang war von der musikalischen Umsetzung sofort überzeugt. Als bekennender Busch-Liebhaber interpretiert er die Lieder mit dem ihm eigenen charismatischen Charme und Witz. Konzerte und Infos unter: www.club-der-toten-dichter.de




Fr, 10.10.08 Berlin / Kino in der Kulturbrauerei - DVD Präsentation auf großer Leinwand + Unplugged Set + Interview
Sretzkistrasse, 10437 Berlin, Einlaß 20.00h, Beginn 20.30h, Karten: 030-44354422 + Abendkasse, www.cinestar.de

Sa, 11.10.08 Frankfurt Oder / Kleistforum
GESCHLOSSENE VERANSTALTUNG

Fr, 14.11. Torgau / Kulturbastion
Strasse der Jugend 14 B, 04860 Torgau, Einlaß 19h, Beginn 20.00h, Karten: 03421-737613, www.kulturbastion.de

Do, 04.12.08 Hanau / Zehntscheune
Hans Sachs Strasse 16, 63456 Hanau-Steinheim, Einlaß 19h, Beginn 20h, Karten: 06181-9456355, www.zehntscheune.net

Fr, 05.12.08 Eisleben / Theater
Landwehr 5, 06295 Eisleben, Einlaß 19h, Beginn 19.30h, Karten: 03475-669930, www.theater-eisleben.de

Fr, 12.12.08 Potsdam / Lindenpark
Stahnsdorfer Strasse 76-78, 14482 Potsdam, Einlaß 20h, Beginn 21h, Karten: 0331-747970, www.lindenpark.de

Sa, 13.12.08 Schwerin / Capitol
Wismarsche Strasse 126, 19053 Schwerin, Einlaß 19.30h, Beginn 20h, Karten: 0385-5918018, www.das-capitol.de

Sa, 20.12.08 Leipzig / Anker
Renftstrasse 1, 04159 Leipzig, Einlaß 20h, Beginn 21h, Karten: 0341-141414, www.anker-leipzig.de



2 0 0 9



Sa, 10.01.09 Rudolstadt / Kleinkunstbühne
Freiligrath Strasse 8, 07407 Rudolstadt, Einlaß 19.30h, Beginn 20h, Karten: 03672-313939, www.kleinkunstbuehne.de

Fr, 16.01.09 Coburg / Sonderbar
Unterer Bürglasz 10, 96450 Coburg, Einlaß 19h, Beginn 20h, Karten: 09561-799285, www.sonder-bar.com

Sa, 17.01.09 Plauen / Malzhaus
Alter Teich 7-9, 08527 Plauen, Einlaß 20h, Beginn 21h, Karten: 03741-15320, www.malzhaus.de

So, 18.01.09 Arnstadt / Theater
Am Schlossgarten, 99310 Arnstadt, Einlaß 17.30h, Beginn 18h, Karten: 03628-618633, www.theater-arnstadt.de

Sa, 24.01.09 Parchim / Theater
Blutstrasse 6, 19370 Parchim, Einlaß 19h, Beginn 19.30h, Karten: 03871-6291140, www.mlt-parchim.de

Fr, 30.01.09 Greifswald / St. Spiritus
Langestrasse 49-51, 17489 Greifswald, Karten: 03834-3463, Einlaß 19.30h, Beginn 20h, www.kulturzentrum.greifswald.de

Sa, 31.01.09 Rostock / Theater Ursprung
Alter Markt 16, 18055 Rostock, Einlaß 19.30h, Beginn 20.30h, Karten: 0381-2018920, www.bogartsmusic.de

Fr, 06.02.09 Erfurt / DasDie Brettl
Lange Brücke 29, 99084 Erfurt, Einlaß 18h, Beginn 20h, Karten: 0361-551166, www.dasdie.de

Sa, 07.02.09 Chemnitz / Schauspielhaus
Zieschestr. 28, 09111 Chemnitz, Einlaß 19h, Beginn 19.30h, Karten: 0371-6969777, www.theater-chemnitz.de

Fr, 13.02.09 Cottbus / Weltspiegel
Rudolf Breitscheid Strasse 78, 03046 Cottbus, Einlaß 19h, Beginn 19.30h, Karten: 0355-4949497, www.weltspiegel-cottbus.de

Fr, 20.02.09 Neubrandenburg / Schauspiel
Pfaffenstr. 22, 17033 Neubrandenburg, Einlaß 19h, Beginn 19.30h, Karten: 0395-5699811, www.theater-und-orchester.de

Sa, 21.02.09 Fürstenwalde / Kulturfabrik
Domplatz 7, 15517 Fürstenwalde, Einlaß 19.30h, Beginn 20h, Karten: 03361-2288, www.kulturfabrik-fuerstenwalde.de

So, 08.03.09 Magdeburg / Festung Mark
Hohepfortewall 1, 39104 Magdeburg, Einlaß 19.30h, Beginn 20h Karten: 0391-6623633, www.festungmark.de

Mo, 09.03.09 Koblenz / Cafe Hahn
Neustr. 15, 56072 Koblenz, Einlaß 19h, Beginn 20h, Karten: 0261-42302, www.cafehahn.de

Sa, 21.03.09 Berlin / Babylon
Rosa Luxemburg Strasse 30, 10178 Berlin, Einlaß 19h, Beginn 20h, Karten: 030-2425969, www.babylonberlin.de

Fr, 27.03.09 Dresden / Alter Schlachthof
Gothaer Strasse 11, 01097 Dresden, Einlaß 19h, Beginn 20h, Karten: 0351-431310, www.alter-schlachthof.de

Sa, 28.03.09 Zwickau / Alter Gasometer
Kleine Biergasse 3, 08056 Zwickau, Einlaß 19h, Beginn 20h, Karten: 0375-22772122, www.alter-gasometer.de

Fr, 17.04.09 Brandenburg / Theater
Grabenstrasse 14, 14776 Brandenburg, Einlaß 19.00h, Beginn 19.30h Karten: 03381-511111, www.brandenburgertheater.de

Stand vom: 15.10.2008
Änderungen vorbehalten


 
gegründet:

2008-11-10 11:50:49

INA MÜLLER

Ina Müller`s offizielles Yurdoor Künstlerprofil.


Ina Müller wuchs in Köhlen/ Niedersachsen auf. Bekannt wurde sie durch das mit Edda Schnittgard 1994 gegründete Kabarett-Duo Queen Bee, das sich, nach großen Bühnenerfolgen und einigen CD Produktionen, im Dezember 2005 aufgelöst hat.


Seit Jahren arbeitet sie an verschiedenen Solo-Projekten, vor allem im Bereich der plattdeutschen Sprache. In ihren Büchern und Liedern will sie der plattdeutschen Sprache und ihrer Kultur neuen Raum verschaffen. Seit einigen Jahren schrieb und sprach Ina Müller auch für die traditionsreiche niederdeutsche Sendereihe „Hör mal’n beten to“ im NDR -Hörfunk. Von den Radiogeschichten zum ersten Buch war es nur ein kleiner Schritt. "Platt is nich uncool" (Quickborn Verlag) ist eine Sammlung der Texte von "Hör mal'n beten to". Die enorme Publikumsnachfrage für die Lesungen aus ihrem Buch zwangen etliche Buchhandlungen zum schnellen Anmieten größerer Säle. Ein Live-Mitschnitt aus dem St. Pauli Theater Hamburg ist 2003 als Hörbuch „Platt is nich uncool“ erschienen. Ebenso ihr zweites plattdeutsches Buch "Mien Tung is keen Flokati". Seit Oktober 2005 ist ihr drittes Buch und CD "Schöönheit vergeiht, Hektar besteiht" auf dem Markt. 2001 wurde Ina Müller mit dem Literaturpreis der Stadt Kappeln ausgezeichnet.


Die Liebe zu Norddeutschland hat Ina Müller auch zu einer festen Größe im NDR Fernsehen werden lassen: Die wechselnden Formate „Land und Liebe“ und „Inas Norden“ und ihre eigene Late Night Show „Inas Nacht“ erfreuen sich wachsender Beliebtheit.


Das 2006 veröffentliche Album „Weiblich, Ledig, 40“ hat inzwischen Goldstatus erreicht. Mit diesem Album wurde Ina Müller für den Echo in der Kategorie „Künstlerin Rock/ Pop national 2008“ nominiert. Bei ihrer ersten Tournee 2006/ 2007 mit Band sang sie vor ausverkauften Häusern im ganzen Bundesgebiet.


Ina Müller wurde für INAS NACHT in der Kategorie „beste Moderation Unterhaltung: late night“ mit dem DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2008 ausgezeichnet.


Im März 2008 ist ihr neues Album „Liebe macht taub“ erschienen und in der 2. Hälfte des Jahres geht Ina Müller mit Band wieder auf Tour.





INA MÜLLER - "Liebe macht taub" Tour 2008/2009
November Sa. 01.11.2008 Göttingen Stadthalle AUSVERK.
So. 02.11.2008 Kassel Stadthalle
Mo. 03.11.2008 Erfurt Kaisersaal AUSVERK.
Do. 06.11.2008 München Circus Krone
Fr. 07.11.2008 Stuttgart Theaterhaus AUSVERK.
Sa. 08.11.2008 Karlsruhe Festhalle Durlach
So. 09.11.2008 Mannheim Musensaal
Di, 11.11.2008 Hannover Theater am Aegi AUSVERK.
Mi. 12.11.2008 Hannover Theater am Aegi AUSVERK.
Sa. 22.11.2008 Berlin Tempodrom AUSVERK.
So. 23.11.2008 Dresden Schlachthof AUSVERK
Mo. 24.11.2008 Leipzig Gewandhaus
Do. 27.11.2008 Stade Stadeum AUSVERK.
Fr. 28.11.2008 Braunschweig Stadthalle AUSVERK.
Sa. 29.11.2008 Magdeburg Stadthalle

Dezember Mi. 03.12.2008 Bremerhaven Stadthalle AUSVERK
Do. 04.12.2008 Oldenburg EWE Arena AUSVERK
Fr. 05.12.2008 Emden Nordseehalle
Mo. 08.12.2008 Düsseldorf Tonhalle
Di. 09.12.2008 Frankfurt Jahrhunderthalle
Mi. 10.12.2008 Wetzlar Stadthalle
Fr. 12.12.2008 Lübeck Muk AUSVERK.
Sa. 13.12.2008 Bremen Pier 2 AUSVERK.
Mo. 15.12.2008 Hamburg CCH 2 AUSVERK.
Di. 16.12.2008 Hamburg CCH 2 AUSVERK.
Do. 18.12.2008 Rostock Stadthalle
Fr. 19.12.2008 Flensburg Deutsches Haus AUSVERK
Sa. 20.12.2008 Kiel Sparkassen-Arena
Januar Fr. 16.01.2009 Gütersloh Stadthalle
Sa. 17.01.2009 Trier Europahalle
So. 18.01.2009 Freiburg Konzerthaus
Di. 20.01.2009 Köln Theater am Tanzbrunnen
Mi. 21.01.2009 Köln Theater am Tanzbrunnen
Fr. 23.01.2009 Mainz Phönix-Halle
Sa. 24.01.2009 Minden Kampa-Halle
Mo. 26.01.2009 Gelsenkirchen Musiktheater
Di. 27.01.2009 Bonn Brückenforum

Februar Mo. 02.02.2009 Hamburg Color Line Arena
 
gegründet:

2008-11-05 18:31:23

Annett Louisan

Die offizielle Annett Louisan Seite bei Yurdoor

Annett Louisan - Teilzeithippie
Die Ästhetik, aus der sich eine gute Portion von Annett Louisans Erfolg speist, ist in einer Zeit angesiedelt, in der man hierzulande noch von Langspielplatten redete und eine stringente, in sich geschlossene Kollektion von Liedern meinte. Die Idee, eine Song-Abfolge durch einen roten Faden zu verbinden, statt ein Dutzend Füller-Nummern um einen Hit zu platzieren, macht Annett Louisan zwar nicht zwangsläufig zum Potentaten der einträglichen Retro-Welle. Zeitlosigkeit darf und muss man der 31Jährigen aber vor allem für ihr viertes Album attestieren. Allerdings, und das ist eine der Neuerungen nach drei Erfolgs-Alben und mehr als einer Million verkaufter Tonträger, hält sie nicht mehr am Pop-Chanson fest. Neu gefundene Nonchalance muss die Prämisse für „Teilzeithippie“ gewesen sein. Sowohl im äußerlichen Erscheinungsbild der Louisan, wie auch inhaltlich und vor allem persönlich. „Wenn ich weiter gemacht hätte wie bisher, wäre ich einer Masche gefolgt. Und wenn man seine eigene Masche erkennt, sollte man sie am besten fallen lassen, denn das Leben ist Veränderung“, erklärt Annett Louisan. Mit dieser Erkenntnis blickt sie sublim, aber nachdrücklich einem neuen Karriereabschnitt entgegen. Hin zum formvollendeten Popsong, der weniger den Kopf, als mehr den Bauch stimuliert, ohne gefällig oder gar beliebig daherzukommen. Eine neu oder besser gesagt, eine wieder gefundene Leichtigkeit zieht sich durch ihre Vision des Umgangs mit deutscher Sprache im Pop-Kontext, in der Verbindung von Poesie und Alltagssprache. Weniger altklug und zitatenreich als sensuell und sexy-pointiert ist das Ausformulieren ihrer Gedanken und Emotionen vier Jahre nach ihrem Debüt geworden. Damals, 2004, war sie Studentin und Bohemienne. Heute, 2008, nach etlichen Einsichten und neu gewonnenen Ansichten, ist sie wieder Bohemienne, kann durchatmen, mehr sie selbst sein. Vom Haarspraymonster ist die Rede, wenn Annett Louisan über die Interimszeit zwischen „Bohème“ und „Teilzeithippie“ spricht. Von einem Arbeitstier, das funktionierte und die Perfektion so weit trieb, dass dem Freigeist zu wenig Luft zum Atmen blieb. Sie ist zwar immer noch die Louisan, die „Unausgesprochen“ und dem „Optimalen Leben“ ihren Namen verlieh. Aber sie ist heute viel mehr die Annett Louisan, die sie zum Beginn ihrer Karriere war. Wenn man so will, ist sie mit „Teilzeithippie“ zurückgekehrt zu ihren Wurzeln. Zu der Frau und zu dem Mädchen, die sich in ihrer Person immer noch vermischen. Indizien dafür liefert gleich die Eröffnungsnummer des neuen Albums, „Das schlechte Gewissen“ mit seiner Anspielung auf Louisans bislang größten Single-Hit „Das Spiel“. Ihre Entwicklung wird evident, wenn sie mit diesem Song die Türe zur wunderbaren Welt der Amnesie öffnet, die einen Mann, eine Frau, eine Nacht, kurzum das schlechte Gewissen vergessen lässt. Die thematische Verzahnung zur Komposition von Gunnar Graewert „Gekommen um zu sagen“ ist kein Zufall; schließt sie doch mit der Erkenntnis ab, dass Sesshaftigkeit letztlich nur kurzzeitiges Glück bedeutet.

Ist „Teilzeithippie“ eine erwachsene Platte geworden? Dafür ist sie viel zu verspielt. Ist sie von Hedonismus geprägt? Unbedingt und in Mengen! Allerdings steckt hinter der hedonistischen Oberfläche ein grundempathischer Mensch, der dem „Sexy Loverboy“ in swingender, bittersüßer Country-Taktung Tipps für die Zeit danach mit auf den Weg gibt. Das Spiel mit Scham und Hemmungen unterstreicht der von ihrem langjährigen Komponisten Hardy Kayser geschriebene Kaffeehaus-Shuffle „Die Siezgelegenheit“ mit der Feststellung, dass es schön ist, rot zu werden, wenn jemand einem etwas Anzügliches sagt. Schließlich gibt es nichts, was das Herz höher schlagen lässt. Annett Louisans Stimme klingt darin als immer noch tragendes Element jedes ihrer Lieder, nicht mehr so unverschämt in den Vordergrund gemischt, sondern macht Platz für ein breiteres Melodien- und Rhythmus-Verständnis, das weit über den Tellerrand europäischer Spielweisen hinweg Ausschau nach anderen Spielarten hält. Dabei wirkt die Protagonistin nicht nur wegen ihrer stimmlichen Unschuld, sondern vor allem wegen ihres überbordenden Selbstbewussteins unerhört stimulierend. Wer immer noch glaubt, dass Texte auf Deutsch nur ernst genommen werden können, wenn sie intellektuell fordern, irrt gewaltig. Viel wichtiger ist die Form des Ausdrucks, die Schnute, das Sinnliche, die Sensualität, der Sex. Wie wohltuend, dass Annett Louisan und ihr Texter und Produzent Frank Ramond ihre kollektiven Eigenarten diesmal noch stärker ausleuchten. Inhaltlich wie musikalisch. Eine neue Lockerheit hat Einzug gehalten und manifestiert sich in der Konsumzwang-Parodie „Ich brauch Stoff“ im umherstolzierenden Bläser-Arrangement, dem Louisan mit Breitwand-Pop-Refrain zusätzliche Ironie verleiht und in „Die nächste Liebe meines Lebens“ mit einer fast schon crooner-artigen gesanglichen Lässigkeit. Die Musik ist offensiver und vom Formellen befreit worden, wie die aufgegriffene Beat-Revolution der Sixties in „Ich bin dagegen“ unterstreicht. Wie viel Revolution im Zeitalter der digitalen Terminkalender möglich ist, wenn man nur hip sein kann, wenn man gerade mal nicht brav und folgsam ist, findet im Titelsong „Teilzeithippie“ seinen Ausdruck, dessen Musik vom Gast der letzten Annett Louisan-Tour, Martin Galopp, komponiert worden ist. In die Musik des Kanadier ist auch das bislang schönste Liebeslied Louisans eingebettet, das nach allen Ausprobierens in Sachen Liebe und Sex, Nähe und Distanz, mit der Erkenntnis „Auf dich hab ich gewartet“ endet. Vom Zeigefingererheben hält Annett Louisan freilich ohnehin nichts. Dafür lustwandelt sie viel zu gerne auf den Reizen von Widersprüchlichkeiten – hier der Freiheitsdrang, da das Eigenheim, der gepackte Koffer und die Liebe des Lebens, das Vernetzen von Herz mit PC und Telefon, wie in der ersten Single des neuen Albums, dem von Alexander Zuckowski komponierten „Drück die 1“. Andererseits kann eine Single auf das Leitmotto der Louisan – das Explorieren der Polarität von Schmutz und Glamour, Scham und Schande, das große Paradoxon des Lebens – bestenfalls hindeuten. Das komplette Bild bietet nur die Stringenz vom Album „Teilzeithippie“.

Das Album „Teilzeithippie“ erscheint am 17.10.2008.
Die erste Single „Drück die 1“ wird am 26.09.2008 veröffentlicht.

Titelverzeichnis von teilzeithippie

1. Das schlechte Gewissen
2. Sexy Loverboy
3. Gekommen um zu sagen
4. Die Siezgelegenheit
5. Ich brauch Stoff
6. Die nächste Liebe meines Lebens
7. Wir nicht
8. Drück die 1
9. Teilzeithippie
10. Gedanken lesen
11. Ich bin dagegen
12. Je später der Abend
13. Auf dich hab ich gewartet

Ltd. Edition: teilzeithippie

(siehe oben) + Bonus-CD der Ltd. Edition „teilzeithippie“: (inkl. 4 unveröffentlichter Songs plus Video zu „Drück die 1“ plus 16 Movie-PictureCards)
1 · more than you should know
2 · silver lady
3 · mama will ins netz
4 · der depp

 
gegründet:

2008-11-05 17:48:57

Robin Grubert

gegründet:

2008-09-30 18:33:03


Als Songschreiber und/oder Produzenten haben wir unter anderem für Künstler wir Sasha, Martin Kesici, Christina Stürmer uva gearbeitet Besuchen Sie uns auch unter  
gegründet:

2008-09-29 18:01:09

X-PERIENCE

www.x-perience.de
Musik und Infos von X-Perience hier
alle Videos von X-Perience hier 
gegründet:

2008-09-26 20:09:03

Anne Bandel

Singe Jazz und französische Chansons.....kein Getue auf der Bühne, gelegentlich witzig, im Vortrag meist ernsthaft.......nichts einstudiertes......würde sehr gern immer mal wieder im Studio singen, neige dort zum Perfektionismus.....achja: entdeckt werden muss ich auch noch! 
gegründet:

2008-09-24 10:35:51

Elias Matt

... Sänger und Songschreiber mit Einflüssen von Indiepop und Folk aus Skandinavien, England und Irland 
gegründet:

2008-09-23 22:09:32

Obscenity Trial

 
gegründet:

2008-09-22 16:09:16

Die Prinzen

Das offizielle Profil der Prinzen bei Yurdoor.

DIE PRINZEN

Das neue Video zu "Frauen sind die neuen Männer":

CHRONOLOGIE:
1990 August: Auftritt der „Herzbuben“ (Sebastian Krumbiegel, Wolfgang Lenk, Henri Schmidt und Jens Sembdner) in der ZDF-Sendung „Hut ab“.< br> September: Produktion von Demos mit Annette Humpe in Leipzig
November: Studioaufnahmen der Songs „Gabi und Klaus“ und „Ich will Dich haben“
1991
April: Einen Tag vor der Fotosession für das erste Single-Cover: Umbenennung in „Die Prinzen“ und Tobias Künzel steigt ein.
Mai: Veröffentlichung der Single „Gabi und Klaus“ - aus dem Geheimtip wird schnell ein Hit.
Juni: Produktion der ersten CD „Das Leben ist grausam“ mit Annette Humpe in den Boogie-Park-Studios in Hamburg
August: erstes großes Konzert vor 18000 Leuten am Steinhuder Meer für NDR2 mit Schlagzeuger Ali Zieme 9. September: VÖ der CD.
Dezember: Deutschlandtour mit Udo Lindenberg
Die Prinzen zählen zu den „Menschen ‘91“
1992
Frühjahr: Produktion der zweiten CD „Küssen verboten“ wieder mit Annette Humpe in den Boogie-Park-Studios Hamburg
Mai bis Juli: erste eigene Live-Tour durch Deutschlands Clubs, unterstützt von Schlagzeuger Ali Zieme.
R.S.H-Gold/ erfolgreichste deutsche Nachwuchsgruppe
1993
Februar: Aufregung um die CD-Auskopplung „Bombe“- Hausfrauen beschweren sich wegen des Textes bei den Radiosendern, der Song fliegt aus den Programmen.
Frühjahr: „Küssen-Verboten-Tour“ mit fast 60 Konzerten in den großen Hallen Deutschlands - über 200000 Besucher jubeln.
Juli: Produktion der dritten CD „Alles nur geklaut“
Oktober : das Video zur CD läuft bei MTV im Dauereinsatz, macht die PRINZEN europaweit bekannt.
Echo-Preis/erfolgreichste deutsche Gruppe 1992
Goldene Stimmgabel /Goldene Europa
Popcorn-Gold/erfolgreichste deutsche Band 1992
Musikpreis vom deutschen Musikverlegerverband
Hit-Gold für die erfolgreichste deutsche Band 1991
1994
März- Mai: Große Deutschlandtour - zum ersten mal mit Bassist Mathias Dietrich - Höhepunkt ist das Abschlusskonzert vor 50000 Menschen auf dem Leipziger Marktplatz.
Herbst: Die PRINZEN gehen wieder ins Studio...
R.S.H.-Gold und Echopreis für das beste Video des Jahres „Alles nur geklaut“
1995
Januar: Nach Beendigung der Produktion war klar: es würde die (vorläufig) letzte des Teams PRINZEN/Humpe sein.
April: VÖ der CD „Schweine“
November-Dezember: „Schweine-Tour“ -Es ist die technisch aufwendigste Bühnenshow der Band: ein Ufo landet auf der Bühne , avisiert von Tagesschausprecher Wilhelm Wieben (natürlich per Videoansage). Für den reibungslosen Ablauf sorgen 60 Mann Bühnenpersonal.
Goldener RTL-Löwe
1996
Januar bis Juni: Es werden neue Lieder geschrieben und ein neuer PRINZEN-Produzent gesucht. Das Ergebnis: es werden 2. Stefan Raab produziert 5 Titel, Wolfgang Lenk 8 Songs.
September: VÖ der CD „Alles mit’m Mund“
1997
April bis Mai: „Alles mit’m Mund-Tour
Juli: Nach dem Konzert am 4. Juli in Kamenz sollte ein Jahr Pause sein. Doch . . . November: . . .dann gibt es eine Sensation: Gemeinsamer Auftritt mit dem Thomanerchor bei „Wetten, dass ...“ mit dem Song „Ganz oben“. Zum ersten Mal seit über zehn Jahren singen die PRINZEN (nur Jens zum 1. Mal) wieder bei den Thomanern.
Die Best-of-CD „Ganz oben“ erscheint.
Danach beginnt die offizielle einjährige PRINZEN-Pause
1998
Tobias Künzel (Komposition) und Wolfgang Lenk (Arrangement) bringen mit großem Erfolg das Musical „Elixier“ auf die Bühne der Musikalischen Komödie Leipzig. Sebastian Krumbiegel arbeitet mit Schlagzeuger Ali Zieme an seinem Soloprojekt „Club Geheimrat“ - die CD „Krumbiegel -Kamma mache nix“ erscheint im Januar 1999. Oktober: Die Prinzen-Pause ist vorbei. Die Band fährt nach Sizilien. Drei Wochen lang wird in einem Haus bei Sambuca di Sicilia an neuen Liedern gemeinsam gearbeitet. Ganz viel Musik, Lachen, Streiten und Zusammenwachsen - ohne Zwänge von Außenstehenden und seit langer Zeit als Band mal wieder in Eigenregie. Das Ergebnis- 13 neue Songs.
Goldene Stimmgabel 1999
Januar-März: Produktion der auf Sizilien entstandenen Songs im Brot-Ton-Studio und den Geheimrat-Studios in Leipzig
März: Auszeichnung mit dem „Fred-Jay-Preis“ für die besten Song-Texte
Mai: Die CD „So viel Spaß für wenig Geld“ wird veröffentlicht, steigt sofort in die Top Ten der Charts auf Platz 9
November: Die erste Weihnachts-CD der PRINZEN „FESTPLATTE“ erscheint.
2000
Die PRINZEN arbeiten an neuen Liedern für ihre Jubiläums-CD. Denn nächstes Jahr wird gefeiert: 10 Jahre PRINZEN.
2.-8. Mai: Produktion des Titelsongs zur ARD/WDR-Zeichentrickserie „Jim Knopf“. Die legendären Abenteuer werden ab 11. Juli 2000 im ERSTEN gesendet.
2001
Endproduktion der Titel für die Jubiläums-CD, an der u.a. Annette Humpe, Andreas Herbig, der das AHA-Comeback produzierte, JEO und Steve van Velvet mitgearbeitet haben. Am 27. August erscheint die neue Single „Deutschland“, die sofort von 0 auf Platz 18 in die Charts einsteigt. Damit ist „Deutschland“ der höchste Neueinsteiger der Woche. Pünktlich zur Jubiläumstour kommt am 1. Oktober die neue CD „D“ auf den Markt, die sofort auf Platz 13 in die Charts einsteigt.
2002
Frühjahr: Die Single „Deutschland“ ging über 250000 Mal über die Ladentische und erreicht den Goldstatus. Damit bekommen die Prinzen zum 15. Mal die begehrte Goldene Schallplatte.
Am 27. Mai erscheint die Single „Olli Kahn“ in einer deutschen, englischen und japanischen Version. Im Juli wird die Single in Japan veröffentlicht.
2003
Produktion der Titel der neuen CD. Die Single „CHRONISCH PLEITE“ erscheint am 10. Februar 2003. Die CD „Monarchie in Germany“ wird am 17. März 2003 veröffentlicht. Im gleichen Monat konnte den Prinzen für 150 000 verkaufte Alben „D“ eine „Goldene Platte“ verliehen werden, die 16. ihrer Karriere. Die Prinzen traten 2003 60 mal live auf und erreichten somit ca. 250000 Fans. Am 14. 12. 2003 sangen die Prinzen erneut live bei Günther Jauchs Jahresrückblick „Menschen, Bilder, Emotionen“ (in der Spitze 10 Millionen Zuschauer) und haben schon eine Einladung für 2004.
2004
Neue Töne von den Prinzen: Am 22.11. 2004 wird das neue Album „HardChor“ veröffentlicht. Das 11. Album überrascht mit ungewohnten Tönen und zeigt einmal mehr die musikalische Bandbreite der Leipziger Erfolgsband. Ihre einzigartigen Stimmen und Texte werden ausschließlich von akustischen Instrumenten begleitetet: Gitarren, Flügel, verschiedene Percussioninstrumente und Streicher - eine echte Veredlung im Akustikgewand mit einer völlig neuen Klangwelt.
2005
Hits mit leisen Tönen im neuen Gewand! Die Prinzen- akustisch -Tour präsentiert den Fans eine weitere Facette des hohen musikalischen Könnens in mehr als 40 renommierten Opern-, Konzerthäusern und Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Höhepunkte des Tourplans sind u.a. Volkstheater München, Oper Köln, Theater Basel,, Friedrichstadtpalast Berlin, Staatstheater Stuttgart, Gewandhaus Leipzig und Semperoper Dresden.
2006
Nach dem großen Erfolg der Tour 2005 und umjubelten Auftritten auf den Bühnen von über vierzig renommierten Opern-, Konzerthäusern und Theatern heißt es bei den Prinzen auch 2006 - Alles nur akustisch.
Am 9. Januar 2006 erscheint das erste Live-Album der Leipziger Erfolgsband mit allen Hits, neu arrangiert, die bei der Akustik-Tour im vergangenen Jahr mitgeschnitten wurden.
Die Tour 2006 „15 Jahre die Prinzen - „natürlich akustisch“ startet am 14. Januar 2006 in Halle/Saale.
Höhepunkte des Tourplans sind u.a. Theater des Westens Berlin, Deutsches Nationaltheater Weimar, Konzerthaus Dortmund , Oper Leipzig, Deutsches Schauspielhaus Hamburg. Wegen des großen Erfolges wird die Tour im September fortgesetzt.
2007
Im Frühjahr erscheint die DVD „Die Prinzen orchestral“ auf dem ein 90 Minuten Konzert mit dem Filmorchester Babelsberg zu sehen ist.
Im Mai 2007 wird dieses Projekt live fortgesetzt in Zusammenarbeit mit dem NDR Pops Orchestra. Es gibt 2 Konzerte in Hannover und Dortmund.
Im Sommer 2007, nach über 100 umjubelten Auftritten auf den Bühnen renommierter Opern-, Konzerthäuser und Theater während ihrer Akustik-Tourneen 2005 und 2006, gehen die Prinzen auf „Die Prinzen – Schlössertour 2007“. In Deutschlands schönsten Schlössern präsentieren die Prinzen ihr erfolgreiches Akustik-Programm.
Die Zwei-Stunden-Show garantiert nicht nur Musikgenuss pur in geschichtsträchtiger Umgebung, sondern wird auch in einem exklusiv zum historischen Ambiente passenden Bühnen- und Lichtdesign inszeniert. Alle Infos dazu sind zu finden unter www.dieprinzen.de
2008
Die Prinzen sind wieder zu verschiedenen Konzerten unterwegs. Am 01.03. moderieren sie die Außenwette bei „Wetten, dass....? aus Halle / Saale. Darüber hinaus arbeiten sie im Peppermint Park mit Mousse T. an ihrem neuen Album.
Die erste Single „Frauen sind die neuen Männer“ erscheint am 05.09.2008. Das Album „Die neuen Männer“ wird am 04.10. veröffentlicht.
 
gegründet:

2008-09-18 16:58:19

BOYTRONIC

Boytronic Gründung 1983
Website: http://www.boytronic.com
Gründungsmitglieder:
Holger Wobker
Peter Sawatzki
Aktuelle Besetzung Holger Wobker
Hans Johm
Michael Maria Ziffels
Ehemalige Mitglieder
Hayo Panarinfo
Bela Lagonda
Marc Wade

Boytronic ist eine deutsche Band, die 1983 von Holger Wobker und Peter Sawatzki in Hamburg gegründet wurde. Ähnlich wie Camouflage oder ihre Vorbilder Depeche Mode in den Anfangsjahren, ist auch Boytronic eine Band, die sich ganz dem elektronischen Synthie Pop verschrieben hat. Mit dem Album "The Working Model" schuf die Band eines der bedeutendsten elektronischen Alben der 80er Jahre. Ihre wohl bekannteste Single war "You".
Als Sawatzki 1998 aufgrund einer Krebserkrankung Selbstmord beging und die Neubesetzung der Plattenfirma zum Flop wurde, wurde es ruhig um die Band. Mit neuer Zusammensetzung, Holger Wobker (von der Erstbesetzung) und Hayo Panarinfo (von der Neubesetzung) und neuem Album feierten "Boytronic" 2002 schließlich ihr Comeback mit dem Album "Autotunes". 2003 wurde das 1983er Album "The Working Model" mit dem Titelzusatz "reverse" wiederveröffentlicht. Es enthält, neben den Klassikern, acht Bonustracks. 2004 folgte das Doppelalbum "MAXI" mit allen 12" Versionen der 1980er und einigen neuen Tracks. Das 1986er Album "The Continental" wurde 2005 unter dem Titelzusatz "replace" mit vier Bonustracks wiederveröffentlicht.
Hayo Panarinfo verließ 2005 die Band, um sich mehr um sein Label zu kümmern. Die Band wurde um zwei neue Mitglieder erweitert: Hans Johm und Michael Maria Ziffels. Im November 2006 erschien das letzte Album "Dependance". Ein neues Album ist für 2009 geplant uns soll sich wieder ganzdem klassischen Boytronic Stil widmen.Ausserdem werden sich Wobker und Panarinfo dafür wieder zusammen in`s Studio begeben.
Diskografie [Bearbeiten] The Working Model (1983)
The Continental (1985)
Love for Sale (1988)
Boyzclub ReMixes (1991)
The Heart and the Machine (1992)
Autotunes (2002)
The Working Model - Reverse (2003)
Maxi (2 CDs) (2004)
The Continental (Replace) (2005)
Dependence (2006)
 
gegründet:

2008-09-11 13:02:56

Wayne Grajeda

Wayne Grajedas musikalische Wurzeln liegen an der Westküste der U.S.A. Während sein Vater als berühmter Trompeter mit so legendären Bands wie den Dorsey Brothers und dem Paul Whiteman Orchestra durch Amerika tourte, entdeckte Wayne seine Leidenschaft für die Gitarre und den R & B. Im Umfeld der verschiedensten Jazz-, Rock- und Funksounds in den Music Clubs und Studios von Los Angeles entwickelte er schon früh seinen sehr eigenen, "soulful", melodiös-rockigen Stil. Als Mitglied der Band Eastfield Meadows bekam er seinen ersten Plattenvertrag bei VMC Records; auf dem daraus resultierenden Album spielten u. a. auch bekannte Musiker wie Kent Henry (Leadgitarrist bei Steppenwolf) oder Mike Botts (Drummer von Linda Rondstadt).

Nachdem die Band sich getrennt hatte, reiste Wayne erstmals nach Europa, zunächst nach München, von wo aus sich angesichts einer rapide wachsenden Livemusikkultur in den westdeutschen Städten zahllose Auftrittsmöglichkeiten und Kontakte zu anderen Musikern ergaben. Als man ihm 1972 anbot, in Westberlin als Zweitbesetzung für den Jesus im gefeierten Musical „Jesus Christ Superstar“ mitzuwirken, griff er zu und fand im damaligen Westsektor der geteilten Stadt eine pulsierende Musikszene vor.

Mit wenig Geld und großen Plänen kam Wayne in der Kreuzberger Wohngemeinschaft Hagelberger Strasse 14 unter, einer kreativen Keimzelle zusammengewürfelter, überwiegend amerikanischer Musiker, Sänger und Texter, die sämtlich nachts bis zum Morgen durch die zahlreichen Clubs tingelten, um von ihrer Musik zu leben. Es war eine schöpferische, äußerst produktive Zeit für jeden, der dort seinen Schlafplatz hatte, eine Atmosphäre, in der sie sich gegenseitig aufstachelten und inspirierten; hunderte toller Songs wurden an diesem Kreuzberger Küchentisch komponiert. Als „Hagelbergers“ genießen die beteiligten Künstler noch heute einen legendären Ruf in Berlin.

Zu dieser Zeit lernte er auch Singer/Songwriter Tom Cunningham kennen, und gemeinsam mit Pete Belotte, der damals Donna Summer produzierte, nahmen sie ein Demo auf und machten sich auf den Weg, England zu erobern. Bei einem Gig in London trafen sie auf Gerry Rafferty’s Manager Ray Williams und Songwriter/Produzent Jerry Lieber, die von ihrem Auftritt begeistert waren. Kurz darauf wurden Williams und sein Partner Robert Wace, der die Karriere der Kinks betreute, ihre Manager. Mit ihrer Hilfe stellten Tom and Wayne eine Band zusammen und bekamen einen weltweiten Plattenvertrag bei Warner Bros. Records. Die Gruppe nahm später tatsächlich ein Album auf, das von Shel Talmy (The Who) produziert wurde. Ein von Wayne geschriebener Titel, „Just Like In The Movies”, wurde als Single veröffentlicht. Der Traum von der ganz großen Karriere schien wahr zu werden, doch Querelen unter den Bandmitgliedern führten letztlich – wie so oft – zum Platzen des Traums und zur Auflösung der Gruppe, noch ehe das Album gepresst werden konnte.

Was folgte, waren etwa zehn Berliner Jahre puren Rock’n’Rolls mit allem, was dazu gehört, häufig mit zwei, sogar drei Auftritten in verschiedenen Clubs in einer Nacht. Ein Alltag, der sich fast ausschließlich um Musik drehte, der in der Dämmerung begann und im Morgengrauen endete. Aufregende, atemlose Jahre, die er retrospektiv als seine kreativsten und prägensten einschätzt, viele tolle Stücke, wie „I wanna fall in Love“ (später gecovert von Jesse Ballard) „Love you’ve had a better day“ etc. entstammen dieser Zeit. Wayne spielte solo, mit verschiedenen Bands und den unterschiedlichsten Duos, u. a. trat er lange mit John Vaughan als Duo „John & Wayne“ auf.

Mitte der Achtziger kehrte Wayne nach Los Angeles zurück, um als TV-Produzent und Regisseur zu arbeiten, ohne dabei jedoch seine Musik zu vernachlässigen. Er schrieb die Kompositionen für zahlreiche TV-Produktionen und war in den Folgejahren Mitglied und/oder Initiator diverser Bands und Gruppierungen um Musiker, die u. a. mit den Doobie Brothers, David Bowies, Bonnie Raitts und Bruce Hornsbys Bands gespielt hatten. Mit vielen der Musiker, die er in Berlin kennen gelernt hatte, blieb er in engem Kontakt, insbesondere mit Songwriter Robert Williams, mit dem er häufiger in Los Angeles und bei immer häufigeren Kurztrips nach Deutschland auch wieder in Berlin auftrat. Über das Duo „Grajeda und Williams“ schrieb Der Tagesspiegel: „(..) sie überzeugen mit hübschen Songs, dichtem Gitarrensound und makellosem zweistimmigen Gesang“.

Gemeinsam nahmen sie schließlich ein Album auf, dessen Titel „Staytrue Street“ sich auf die Bleibtreustraße in Berlin-Charlottenburg bezieht, in der sich zu Zeiten der „Hagelbergers“ das legendäre Go In befand, jene berühmt berüchtigte Livemusikkneipe, die üblicherweise erst schloss, wenn die Sonne aufgegangen war. Zwei Songs auf diesem Album, „Number 17 Staytrue Street“ (Grajeda) und „Jumbo’s Clown Room“ (Williams), sind surrealistische Zeitzeugen dieser berauschenden, nicht enden wollenden westberliner Nächte voller Musik, Kreativität und Verrücktheiten, einer Welt, der sich schwer wieder entziehen kann, wer einmal darin eingetaucht ist.

1996 haben Wayne und viele andere der damaligen Wohngenossen ein gemeinsames Konzert und ein Live-im-Studio-Album mit dem Titel „Hagelberger Street - Americans In Berlin“ realisiert, das in Los Angeles, Toronto and Berlin aufgenommen wurde. Das Booklet der CD enthält kleine intime Berlingeschichten aus dieser einzigartigen Zeit aus dem Blickwinkel der einzelnen Künstler. Die Berliner Morgenpost schrieb über das Album: „Hagelberger Street“ ist nicht nur eine Edelkollektion sehr versiert eingespielter Akustiksongs, es ist auch Dokument einer Zeit, in der zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen großartige Musik auf kleinen Bühnen erklang.“

Im Herzen ein ewiger Berliner, beschloss Wayne 2002, Los Angeles zu verlassen und „nach Hause“ zurück zu kehren. Die Stadt inspiriert ihn nach wie vor; er schreibt, komponiert und spielt auf der Bühne mit derselben Hingabe wie eh und je. Er ist ein Musiker mit hohem professionellem Anspruch, ein leidenschaftlicher Singer/Songwriter mit Hang zum Perfektionismus („gut ist nie gut genug“) und einem absolut unverwechselbaren Sound. Er ist auch unvermindert produktiv.

Im Jahr 2006 veröffentlichte er nach mehrjähriger akribischer Arbeit mit „Chameleon“ eine neue Solo-CD. „Den Titel habe ich gewählt, weil einer der Songs auf dem Album so heißt, aber auch weil meine musikalischen Einflüsse über die Jahre von Latin-Rock und R & B über Folk, Funk, Jazz und sogar symphonischer Musik bis zu Big Band-Musik reichen, also sehr vielfältig sind. Die Klangfarben vieler dieser Stile sind in meiner Musik zu entdecken.“

Ebenfalls 2006 produzierte Wayne für seinen „Hagelberger“-Freund und Country-Blues-Folk-Songwriter, Francis Serafini, dessen Album und stellte ganz „nebenbei“ eine großartige Band zusammen, mit der er seit Ende des Jahres neben seinen akustischen Solo.Gigs seine Songs live präsentiert.

Gleichzeitig ist Wayne Grajeda nach wie vor als Produzent, Autor und Regisseur für amerikanische und deutsche TV-Projekte tätig.

www.waynegrajeda.com / www.myspace.com/waynegrajeda / www.hagelberger.com

Kontakt: Tina Hahn @ Deutsches Dienstleistungskontor GbR 

gegründet:

2008-09-10 23:34:29

Tom Cunningham

Tom Cunningham – Dieser Name kommt mir bekannt vor!

Er hatte 2005 einen Schlaganfall. Viele Leute dachten, er würde nie wieder Musik machen können. Dieser Produzent (von „Casablanca“ von der Gruppe City), Songwriter („The Present“, den er bei keinem Bühnenauftritt ausließ) und sehr talentierte Sänger und Musiker, insbesondere Gitarrenvirtuose, wird nie wieder eine deutsche Bühne betreten.

Obwohl waschechter Amerikaner, ist Tom Cunningham deutschen Musikfans seit langem kein Unbekannter. Der aus Massachusetts stammende Singer/Songwriter ist in den 70er Jahren nach Berlin gekommen und wurde innerhalb der dortigen Clubszene bald eine feste Größe, nicht zuletzt durch seine häufige Zusammenarbeit mit damals schon bekannten Künstlern. So hatte er zum Beispiel seinen ersten Studioauftritt als Gitarrist für die Aufnahmen zu Hannes Waders Album “Sieben Lieder”. Bereits in dieser Zeit arbeitete er als Musiker, Komponist, Textdichter und Produzent mit hunderten namhafter Künstler zusammen, von Peter Maffay und Veronika Fischer über Udo Jürgens bis hin zu Heinz-Rudolf Kunze.

Seine eigenen Plattenveröffentlichungen begann er mit der Anfang der 80er Jahre erschienenen LP “Have a Little Faith in the Kid”, gefolgt von “Comin' Back for More”, “Blitz: the Game” und “Tom Cunningham & the Broadcasters: Germany”.

Neben seinen eigenen Veröffentlichungen profilierte sich Tom Cunningham zunehmend als Plattenproduzent, unter anderem für Romy Haag, Queen Yahna, Princess, Robby Bauer und Rick de Lisle. Als echte Pionierleistung kann man seine Mitte der 80er Jahre einsetzende Zusammenarbeit mit DDR-Musikern ansehen. Er war überhaupt der erste aus dem „Westen“, der Musikproduktionen für DDR-Gruppen übernahm und so deren musikalischem Ausdruck ein zeitgemäßes Soundbild verlieh. Erfolgreich war vor allem “Casablanca” von City, eine Platte, die viel Kritikerlob erntete, nicht zuletzt für ihre transparente Produktion. Später setzte er diese Arbeit mit Produktionen für Karat und Keimzeit erfolgreich fort. 1995 veröffentlichte er die von Kritikern stark beachtete CD “Hagelberger Street”, die von Tom Cunningham produziert wurde und bei der er als einer der Performer selbst dabei ist. Diese CD stellt ein Tribute an die Berliner Musikszene der 70er dar, in der er mit einigen anderen amerikanischen Musikern ein wichtiger Bestandteil war.

In den 90er Jahren hat Tom Cunningham weitere eigene Alben veröffentlicht, so “Lost in Thailand” (TGR Records) im Jahre 1991 und “What If …?” (Edel) 1996. Die erfolgreiche Studioarbeit für „What If …?“ in Nashville/Tennessee, USA sowie einige erfolgreiche „Co-Writing“-Produktionen mit Chuck Jones, Michael Garvin, Dan Tyler, Larry Wayne Clark und vielen anderen, eröffnete ihm die Möglichkeit, ein paar Jahre in der „Music City“ Nashville zu leben.

Neben seinen dortigen Aktivitäten als Singer, Songwriter und Produzent realisierte er auch eine Rundfunkproduktion “The Nashville Insider“ für den SFB Sender Freies Berlin, was den Berliner Radiohörern regelmäßig das Geschehen in der Musikmetropole Nashville näher brachte.

In seiner zweiten Heimat Nashville wurde das 1999 erschienene Album “...a little time” (Galaxy City Music) geschrieben und aufgenommen. Auch der Longplayer “Denn Du bist da”, mit Toms ersten Songs in deutscher Sprache wurde 1999 in Nashville mit ansässigen Top-Musikern für das Berliner Label Monopol aufgenommen und bundesweit im Jahre 2000 veröffentlicht.

Das beliebte Stück “Happy Birthday”, Titelsong der gleichnamigen ARD-Serie, ist als Bonus-Track ebenfalls auf dieser CD zu finden.

Zurückgekehrt nach Berlin, ging Tom ein neues Musikprojekt an, und es gelang ihm im Laufe der letzten Jahre, der tot geglaubten Berliner Singer/Songwriter-Szene wieder Leben einzuhauchen. Mit der aus Nashville importierten Idee Songwriters-in-the-Round brachte er eine völlig neue Art der Live-Darbietung von akustischer Musik in diese Stadt, die jeden Besucher in ihren Bann zieht und längst kein Geheimtipp mehr ist. Seit Januar 2003 geht das Projekt „on Tour“ und wird erfolgreich auch in anderen Städten Deutschlands umgesetzt. So fand im gleichen Jahr erstmalig „Songwriters Live“ in München statt und seit 2004 auch in Hamburg. "Songwriters-in-the-Round On Tour" war bereits zu Gast in Templin, Lehsten/Müritz und Joachimsthal bei Berlin.

Darüber hinaus hat Tom auch mit seiner eigenen 7köpfigen Tom Cunningham-Band vor vollen Häusern gespielt, besetzt mit einigen von Berlins besten Rockmusikern und Backup-Sängern. Eingefleischte Fans von Tom Cunningham wissen auch, dass man ihn am intensivsten bei einem seiner seltenen Soloauftritte genießen konnte: nur seine Stimme und die alte Martin Gitarre – „Cunningham pur“.

Parallel dazu findet kontinuierlich die Studioarbeit an eigenen Projekten oder mit und für andere Künstler in Berlin, London oder Nashville statt. Aktuelle Coverversionen von Tom Cunningham-Songs sind u. a. Beppo Pohlmanns "Spanisch" und Larry Schubas "Das Geschenk", die deutschsprachige Version von seiner inspirativen Ballade "The Present" (co-geschrieben mit Debi Champion). Tom produzierte auch die britische Country-Pop-Sensation Shannan. Ihre erste Single sowie ihr Album wurden 2004 von dem niederländischen Label ZaZa Records auf den europäischen Markt gebracht.

2005 war ein ereignisreiches Jahr für ihn. 30 Jahre lang hatte er als Komponist, Produzent und Musiker, sowohl auf der Bühne als auch im Studio, gearbeitet. 2005 wollte er sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: seine eigenen Kompositionen zu singen und zu spielen.

Die Ausgangslage war gut: einerseits hatte er Soloauftritte, andererseits regelmäßige Gigs als Gastgeber von „Songwriters in the Round„. Darüber hinaus hatte er eine bei Edel veröffentlichte neue CD, „A Beautiful Lie“, auf dem Markt, die er auch mit einer 7köpfigen Band live spielte.

Die Platte kam im Februar heraus, woraufhin er drei bis vier Radiointerviews in Berlin hatte sowie auch eine Präsentation in einer Deutschland weiten Fernsehsendung, die „Country Music Award Gala“. Auswärtsauftritte fanden in Hamburg, München und auch zweimal in Schweden statt.

Zu diesem Zeitpunkt war sein Deutsch fast fehlerfrei. Er genoss es, seine Auftritte mit seinen englischsprachigen Titeln durch Beimischung seiner deutschen Lieder zu würzen. Diese Mischung wurde besonders in Bremen begeistert aufgenommen, so dass er seinen deutschen Agenten fragte, ob weitere Auftritte dieser Art möglich wären (natürlich, meinte dieser). Der Sommer schien noch mehr Arbeit zu bringen; eine Tour mit der deutsch-amerikanischen Formation DAFT, sowie eine weitere Produktion für den legendären Gitarristen Werner Lämmerhirt. Noch aufregender war aber sein vorgesehener musikalischer Beitrag zum Wahlkampf von Gerd Schröder mit zirka 100 Auftritten.

Dann kam der verhängnisvolle 15. Juli 2005. Er wachte auf und stellte fest, dass er seinen rechten Arm und sein rechtes Bein nicht mehr bewegen konnte und auch Schwierigkeiten hatte, zu sprechen. Er musste vom Krankenwagen abgeholt werden und verbrachte danach fünfeinhalb Monate in Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen. Seit Dezember ist er zu Hause, geht aber regelmäßig zur Rehabilitation, ungefähr fünf Stundenh jeden Tag, außer am Wochenende.

Das rechte Bein schmerzt dauernd, aber er kann mit ihm laufen – langsam, aber sicher mit einem Stock, der ihm hilft, das Gleichgewicht zu halten. Sein Englisch ist okay… Deutsch zu sprechen, ist viel schwieriger, und es wird noch eine Zeit dauern, bis er den alten Stand wieder erreicht hat.

Sein rechter Arm hängt lose an der Seite und bewegt sich nicht, wie auch Finger und Ellenbogen lahm sind. Seine Therapeutin arbeitet unermüdlich und meint, dass sie Aktivität tief im Inneren des Arms spüren kann. Seine Musiktherapeutin beschwört ihn, weiterzumachen… Es könnte drei Monate dauern oder aber auch 13 Jahre. Und auf jeden Fall wird man wie ein Anfänger wieder lernen müssen, sein Instrument zu spielen.

Das klingt alles ziemlich dramatisch - Aber, in den letzten 2 Jahren ist so viel passiert. Er ist so weit wieder hergestellt, dass er es sich zutrautraute und sich total darauf freut, wieder auf der Bühne zu stehen. Tom Cunningham wird sein Publikum wie in alten Tagen mit einer neuen Darbietung begeistern.

Kontakt: Tina Hahn @ Deutsches Dienstleistungskontor GbR 

gegründet:

2008-09-10 23:32:03

Shannon Lyon

VÖ „El Sol“, Juni 2008

Nachdem Shannon Lyon viele Jahre zwischen Kanada und Europa gependelt ist, hat er sich nun in Berlin niedergelassen. Davor lebte er in Holland, Australien, Barcelona und Toronto, bevor er wieder zurück in seine Heimatstadt Kitchener, Ontario zog. Hier fand er zurück zu seinen Wurzeln und schrieb eine Auswahl von sehr intimen, herzzerreißenden Songs über Verlust, Liebe und seine Suche nach Herz und Heimat.

„Ich war drei Jahre nonstop unterwegs, als sich etwas in meinem kindlichen Hirn regte. Ich war gerade in Byron Bay in Sydney/Australien surfen, machte eine Pause von dem hektischen Terminkalender, als es mich plötzlich traf. Ich brauchte dringend eine Auszeit von der Straße, den Flughäfen und dem ganzen Stress. Und das machte ich. Ich habe alles gestoppt und bin zurück nach Kanada geflogen. Ich ging nach Hause zu meinem Hund und meinen Freunden und einem schließlich entstehenden Heimstudio, welches mein Heiligtum werden sollte. Der Bau des Studios wurde eine wahre Herzensangelegenheit für mich, und es war eine gute Art, meinen Kopf frei zu kriegen. Nachdem das Studio fertig war, musste ich erst einmal herauskriegen, wie die ganze verdammte Technik überhaupt funktioniert. Aber es waren genau diese ersten Aufnahmeversuche, in denen ich einige der besten Momente eingefangen habe.“

"El Sol" ist ein glühendes Beispiel von Shannon Lyons ehrlichem Songwriting, welches schon öfters mit Neil Young und Townes van Zandt verglichen wurde. Lyon schafft es auf diesem sehr intimen, akustischen Album mit seiner warmen, sehr emotionalen, manchmal rauchigen Stimme und seinen berührenden Songs eine intensive Atmosphäre aufzubauen, der man sich nicht entziehen kann. Lieder wie „Back In Town“, „Get Over You“ and „Telephone“ erzählen in einer oft bittersüßen Stimmung von seinen letzten sieben Jahren in den unterschiedlichsten Gegenden der Welt. „El Sol“ nimmt dich mit auf eine Reise tief in dein Innerstes, und während die Musik dich in eine zarte Wolke voller Verlangen bettet, beruhigt sie dein Herz.

"Die meisten Songs wurden spät in der Nacht geschrieben und während eines der kältesten Winter in der jüngsten kanadischen Geschichte. In der Endphase der Aufnahmen von „El Sol“ hatten wir sieben Monate von Schnee und Schneeregen hinter uns, mit Temperaturen die unter minus 40° C fielen. Es war ein langer und kalter Winter, und man kann diese Stimmung in den elf Songs auf „El Sol“ fühlen: kalt, dunkel und stürmisch.“

Als einer von Kanadas meist respektierten Roots Music Künstlern ist Shannon Lyon international bereits mit Künstlern wie u. a. Lucinda Williams, Son Volt´s Jay Farrar, Richard Buckner, Blue Rodeo, Ray Lamontage und Oh Susanna aufgetreten.

In 2003 wurde er als erster Kanadier von V2 Records unter Vertrag genommen, wo er sein Album „Wandered“ veröffentlichte. Sein in 2006 erschienenes Album „Safe Inside“ wurde als "ein neuer Triumph in der Karriere des am meisten unterschätzten Songwriters Kanadas“ (Exclaim! Magazine) gefeiert. Shannon Lyons kürzlicher Umzug nach Berlin hat zu einem Vertrag mit Continental Records (früher bekannt als Rounder Europe) für die europaweite Veröffentlichung von „El Sol“ geführt. Dies ist ein weiterer entscheidender Schritt in seiner Karriere, der mit Sicherheit sein Publikum in der Welt erfolgreich vermehren und bereichern wird.

"Meticulously crafted songs that rely largely on his talent for words and melody... untainted and pure." (Billboard, USA)

www.myspace.com/shannonlyon

Kontakt: Tina Hahn @ Deutsches Dienstleistungskontor GbR 

gegründet:

2008-09-10 23:29:00

Mathew James White

Mathew James White wurde vor 35 Jahren in Hamilton, Neuseeland geboren.

Schon früh entdeckte er die Liebe zur Musik und gründete als Teenager bereits seine erste Band. Beeinflusst von seinem Landsmann Neil Finn und der Band Crowded House, schrieb er seine Songs in der guten alten Tradition der Liedermacher, denen er mit seinen unverwechselbaren Hooklines die Krone aufsetzt. Um seine Musik einem größeren Publikum nahe zu bringen, zog er im Alter von 18 Jahren nach Syndey, Australien. Bereits damals finanzierte er sich ausschließlich durch seine Musik und erreichte den Status eines "Local-Heroes" in der dortigen Liveszene.

Sechs Jahre lang lebte Mathew James White in London und schrieb seine Songs mit Songwritern wie Alex Von Soos (Co-Schreiber des All Saints UK 1 Hits "Black Coffee"), Joe Cang (Schreiber des Aswad UK 1 Hits "Shine") und Komponist bzw. Produzenten Martyn Phillips (Roachford, Jesus Jones, London Beat, Soul To Soul). Mit dem letztgenannten gründete er vor kurzem die Band Mpath.

Seit 2006 lebt Mathew James White in Berlin. Er hat das ganze Jahr über Auftritte in Europa, vor allem in Deutschland.

Als Mathew James White Ende des Jahres 2003 in einem Londoner Club live auftrat, wurde auch der Produzent Steve Lyon (Dêpeche Mode, The Cure, Soul Asylum, Reamonn) auf ihn aufmerksam. Er war von Whites charismatischer Stimme und den einzigartigen Arrangements mit emotionsgeladenen Melodien so beeindruckt, dass er Mathew James White sofort nach Beendigung des Gigs ein Angebot machte, aus dem eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entstand.

Mathew James White wird Songs seiner neuen CD „Acoustic Guitars and Ooh La La`s” und seiner Debüt-CD “That`s just me” (beide Kiss The Frog Records) darbieten.

www.mathewjameswhite.com / www.myspace.com/mathewjameswhite / www.myspace.com/mpathmusic

Quelle: Mathew James White, Übersetzung Jan-Marc Haentjes

Kontakt: Tina Hahn @ Deutsches Dienstleistungskontor GbR 

gegründet:

2008-09-10 23:23:32
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